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Firmung - Alberschwende im Vitamin-G-"Rausch"

Die Firmung in Alberschwende am Pfingstmontag, den 20. Mai 2013, stand unter dem Motto „Dringend gesucht: ein Vitamin G“. Dieses Vitamin, so stellte sich bald heraus, ist Gottes Heiliger Geist und man kann wohl sagen, dass der Firmgottesdienst voller solcher „Vitamin-Schübe“ war, nicht nur für die Firmlinge!

 

Gleich zu Beginn der Feier etwas Ungewohntes, Neues, als der Ruetz-Marsch erklang! Die MusikantInnen des Musikverein Alberschwende verliehen dem Einzug einen feierlichen Rahmen – und bereiteten auch später bei der Agape mit ihrem Spiel viel Freude – und einen Vitamin-Schub für unser Gemüt.

 

Dann gleich der nächste Vitamin-Stoß: Wir durften – erstmalig in Alberschwende – Bischof Erwin Kräutler als Firmspender begrüßen und erleben!   
Der vor 48 Jahren nach Brasilien ausgewanderte Vorarlberger zog gleich mit seinen ersten Worten in waschechtem Koblacher Dialekt viele Anwesende in seinen Bann. Er sagte sinngemäß: „Die Sonne ist zwar heute nicht da. Aber wenn die Sonne in unseren Herzen ist, ist es egal, ob sie draußen scheint!“. Und dann: „… dass wir unsere Türen öffnen sollen! Heute nicht die der Kirche, denn draußen regnet es und ist kalt, aber die Türen zu unseren Herzen wollen wir heute öffnen!“ Und dieses Gesagte stand in sein Gesicht geschrieben. Er behielt die ganze Feier über ein Lächeln im Gesicht, strahlte Freude aus und begeisterte!


Und dann der nächste Vitamin-Stoß: Die Ansprache von Bischof Erwin. Er meinte, dass der Eröffnungstext die perfekte Basis für eine Firm-Ansprache sei und bat Leonie Sohm, die diesen Text gelesen hatte, zu ihm nach vorne. Er ließ sie die verschiedenen Passagen des Textes einmal oder auch mehrere Male lesen und hielt darüber ein Zwiegespräch mit ihr. Seine offensichtlich spontanen Ausführungen zu den Texten waren wieder in einer einfachen, verständlichen Sprache gehalten.
Einen Aspekt hob er dabei besonders hervor, indem er kurzerhand Petra Raid von der Seitenbank zu sich zitierte. Er reichte Leonie und Petra die Hände und erklärte, wie wichtig die Gemeinschaft für uns alle sei und dass wir einander doch an der Hand nehmen sollen. Allein gehe oft gar nichts. Aber miteinander gehe etwas weiter. Das gelte nicht nur innerhalb des Familien- und Freundeskreises  oder der Pfarre. Nein, das gelte auch weltübergreifend, zum Beispiel in der Beziehung seines Heimatlandes Vorarlberg und seiner neuen Heimat, der Diözese am Xingu in Brasilien. Und wenn er heute diese vielen strahlenden, jungen Gesichter vor sich sehe, glaube er fest daran, dass alles gut weiter gehe.


Schließlich war es ihm noch ein Anliegen, ein Wort an die Paten zu richten. Dass sie sich bewusst seien, welche Ehre es sei, von einem jungen Menschen für dieses Amt auserwählt zu werden. Die Auflegung der Hand durch Gota/Göte bedeute: „ich stehe immer hinter dir! Ich bin da, wenn du mich brauchst!“, eine Aussage, die in der heutigen Zeit für die Jugendlichen unendlich wertvoll sei.


Am Ende der Ansprache gab es für Predigt-Assistentin Leonie den ersten tosenden Applaus, dem im Laufe des Gottesdienstes noch weitere folgen sollten.

 

Interessant war dann noch die Erläuterung des „Amen“ nach der Ansprache, das drei Bedeutungen habe: 1. So sei es, es ist wahr, 2. Ich bin einverstanden, 3. Du kannst mit mir rechnen!
Dem folgte die Aufforderung, das „Amen“  miteinander zu singen. Mit seiner spontanen Art „ …und jetzt nur die Frauen …jetzt nur die Männer …und jetzt auch die Orgel dazu …“ verstärkte sich eine ganz besondere Dynamik weiter, die sich seit Beginn der Feier im Kirchenraum ausbreitete.

Der Heilige Geist war auch heuer wieder erfolgreich am Werk, indem er einige Eltern und Paten veranlasste, sich zu einem eigenen Chor für den Vorstellungsgottesdienst und die Firmung zusammenzufinden. Da wurden aktive und schlummernde Talente mobilisiert. Es war wieder etwas ganz Eigenes, Besonderes und bei einigen Liedern sangen auch die Firmlinge selbst mit! Die SängerInnen wurden dabei instrumental unterstützt von Mark Larsen, der sich beim ersten Elternabend im Herbst spontan die „Leitung“ eines solchen Chors „vorstellen konnte“, Michael Fetz (Vorstellungsgottesdienst), Daniel Steinacher und Peter Kofler. Dieses Singen und Spielen bereitete vielen Anwesenden sehr große Freude und war ihnen ein ganz besonderes Vitamin-G-Zuckerl! So ging am Schluss des Firmgottesdienstes ein großer Applaus an die SängerInnen und Musiker für ihre gelungenen und „die Herzen öffnenden“ Darbietungen.   

 

Immer wieder für Vitamin-G-Stöße gut ist natürlich unsere Petra Raid. Sie ist aus dem Alberschwender Firmweg nicht mehr wegzudenken und  hat die Firmlinge als Religionslehrerin und speziell im Firmteam auf ihrem Weg begleitet. Petra ist sozusagen der „Motor“ unseres Firmwegs und zeichnet auch verantwortlich für das heurige Motto „Vitamin G“. Die Pfarren Alberschwende und Müselbach dürfen sich glücklich schätzen und freuen sich sehr, dass Petra in ihrem „Firm-Boot“ mit dabei ist!


Seit vielen Jahren im Dienst dieser guten Sache ist auch die Leiterin unseres Firmteams, Franziska Dür. Sie ist sozusagen das „Getriebe“, der Knotenpunkt wo die Fäden zusammenlaufen und oft der gute Geist im Hintergrund. Tatkräftig unterstützt wird sie von Maria Stadelmann im Pfarrbüro und vom Firmteam.

 

Mit besonderen Vitamin-G-Schüben versorgt uns auch immer wieder (nicht nur an diesem Firmtag)  unser Organist Franz Canaval. Zum Beispiel, wenn er auf der Orgel rhythmische Lieder spielt und zum „swingen bringt“ wie kein anderer. Bewundernswert, wie er in das oben erwähnte spontane „Amen“ hinein gefunden hat und es auf Aufforderung von Bischof Erwin mit vollen Registern mitgespielt hat.

 

Das gute Gelingen des Firmwegs und der Firmung hängt von vielen, vielen guten Geistern ab. Stellvertretend für sie alle seien hier besonders erwähnt:
- alle Eltern und Paten der Firmlinge, für ihr engagiertes Mittun
- das Firmteam der Pfarren Alberschwende und Müselbach
- Erich Eiler für die Bereitstellung der Homepage: http:/firmung.alberschwende.info/2013
- die Familie Minatti, die uns alljährlich mit der Agape zu einem kulinarischen Vitamin-Stoß verhilft!
- das Kirchenschmuck-Team, die Mesmer und Organisten
- unser Pfarrer Peter Mathei
- und schließlich die Hauptpersonen des Tages - die Firmlinge! Es ist schön, dass sie sich auf die Suche nach diesem besonderen „Vitamin-G“, eingelassen haben. Wir hoffen, dass sie einige schöne Erinnerungen an den gemeinsamen Firmweg und den Firmtag haben und gratulieren herzlich zum Sakrament der Firmung!


Im Rahmen des Firmwegs gab es mehrere Aktionen und Aktivitäten zugunsten des Projekts von Bischof Erwin Kräutler. Es ist sehr erfreulich, dass die Firmlinge als „Dankeschön“ für die Firmspendung auch gleich einen „Vitamin-G-Schub“ an Bischof Erwin zurückgeben konnten. So konnten sie ihm am 25. Mai 2013 symbolisch eine Flamme mit € 6.000,00 überreichen! Ein großes „Vergelt´s Gott“ an alle, die dieses Ergebnis durch ihren Einsatz und durch Geld- und Sachspenden ermöglicht haben.
Das Projekt von Bischof Erwin kann natürlich auch weiterhin direkt unterstützt werden, zB durch eine Überweisung/Spende auf das Konto der „Selbstbesteuerungsgruppe Bischof Kräutler“ bei der Dospa, BLZ 20602, Kt.Nr. 0001-150.630. Spenden auf dieses Konto sind steuerlich absetzbar!

 

Eröffnungstext beim heurigen Firmgottesdienst:

„Dringend gesucht“ gesucht wird: 
Ein Vitamin G

Ein Vitamin,
Das Schwung in die Bude bringt.
Das Herzen höher schlagen lässt.

Tröstet, Mut macht.
Zeigt, wo es lang geht.

Öffnet. Aufweckt.
Menschen zusammenführt.

Heilt. Verbindet.
Liebe, Freude und Frieden schenkt.

Lebendig macht. Einheizt.
Gegen das Starre kämpft.

Menschen auf neue Ideen bringt,
die sie sich selbst nie zugetraut hätten.

Das Sinne belebt.
Das Geister beflügelt.
Verborgenes ans Tageslicht bringt.
Herzen entzündet.
Alles neu macht.

Dieses Vitamin G
bist du, Gottes Heiliger Geist.

 

Von Anton Fröwis

                                       

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