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Position:   Schule  >>  Schulumbau 2010

Umbau - "Pädagogik und Raum"

Im Jahre 2010 wurde die Mittelschule Alberschwende umgebaut und renoviert.

 

 

 

 

 

 

 

                              

Drei Monate Zeit

Ende März 2010 wurde mit dem westseitigen Zubau und der Vergrößerung des 80er-Jahre-Baues begonnen.

Für den Umbau und die Renovierung des Haupttraktes standen genau drei Monate zur Verfügung. Mit einer großartigen planerischen und logistischen Leistung schafften es Architekt Jürgen Hagspiel und Bauleiter Klaus Fink, dass am 20. September in der neuen Mittelschule Alberschwende mit dem Unterricht gestartet werden konnte. In enger Zusammenarbeit mit der GIG Alberschwende wurde eine doppelte Punktlandung erzielt, indem der zeitliche und der finanzielle Rahmen genau eingehalten werden konnten.

 

Lange vorbereitetes Konzept

Die ersten Impulse für eine Öffnung der Räume erhielten wir von Prof. Franz Hammerer von KPH Wien. Auch die Teilnahme am Symposium des „Archivs der Zukunft“ im Bregenzer Festspielhaus und der Besuch einiger Vorträge brachten neue Ideen. Die Besichtigung von 10 Schulen in der Provinz Groningen/NL und zweier mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneter Schulen (Bodenseeschule Friedrichshafen, Robert-Bosch-Schule Münster), sowie eine Klausur in der Gesamtschule Bürglen/CH ließen dann die entscheidenden Gedanken reifen.

 

  Beschluss der Lehrerkonferenz zum Konzept der "Öffnung der Räume".

         

Zusammenarbeit Pädagogik, Politik, Architektur, Kunst

Bürgermeister Dür und Architekt Hagspiel standen dem pädagogischen Konzept der Offenen Lernlandschaften von Anfang an positiv gegenüber. So war es mit dem politischen Rückhalt dann auch möglich, dass Architekt Hagspiel dieses pädagogische Konzept planerisch umsetzen konnte.

             

Baulich organisatorische Besonderheiten der neuen VMS Alberschwende

+ Ein eigener Trakt für jede Schulstufe: mit jeweils zwei Klassen und einer Offenen Lernlandschaft (140 m2) mit 25 Computern, leicht verschiebbaren Tischen und Hockern für Gruppen- und Einzelarbeit, Büchern und Lehr- und Lernmitteln für die jeweilige Schulstufe, kleinem Kopierer und Büromaterial, Garderobenspinden und WC

+ Sichtverbindung zwischen Klassen und Lernlandschaft
+ Wo Kinder und Jugendliche „leben“, sollen Farben vertreten sein

+ Schreibtisch mit PC für jede Lehrperson im Lehrer/innenzimmer

+ Interaktive Tafeln in den Klassen

+ Pausenhof, in dem sich die Farben wieder finden, der aber als Kontrast zu den rechteckigen Räumen der Schule überall Rundungen aufweist.

+ Verwendung von hochwertigen Materialien.

+ Dezentrale Be- und Entlüftung

+ Lärmschutzdecken

             

Den Schüler/innen stehen jederzeit drei Arbeitsbereiche mit vielen möglichen Arbeitssituationen zur Verfügung:  

a) Der persönliche Schüler/innenschreibtisch (90 cm breit, Fächer für Hefte/Bücher) mit der Möglichkeit, diesen auch persönlich etwas zu gestalten. Dieser Schreibtisch wird von anderen Schüler/innen nicht benutzt.

b) Computerarbeitsplatz in Klassenstärke in der Lernlandschaft.

c) Flexible Tische und Hocker für Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit bzw. zum Raumschaffen für Sitzkreise oder Bewegungsaktivitäten in der Lernlandschaft.

 

Vier Offene Lernlandschaften

Durch dieses Konzept werden keine eigenen EDV-Räume, Gruppenräume, keine Arbeitsbibliothek, kein Filmraum und nur mehr ein Lehrmittelzimmer (für große Lehrmittel wie Landkarten oder das Skelettmodell) gebraucht. Wir benötigen dafür insgesamt nicht mehr Raum, als beim bisherigen Raumkonzept.

 

Diese Lernlandschaften sollen möglichst flexibel sein und viele "Stückchen spielen". Alles muss möglichst einfach sein. Die Computer stehen direkt bei den Schüler/innen, die Lehr- und Lernmittel verstauben nicht in einem Kabinett, die Bücher sind sofort greifbar, Büromittel sind vor Ort.

 

So ist es z.B. möglich, dass nicht alle Schüler/innen gleichzeitig am PC arbeiten müssen. Schüler/innen, die ihre Aufgaben am PC erledigt haben, können schon etwas anderes tun, während einige noch weiter an der Arbeit bleiben können. 

               

Bessere Nutzung der Fläche

Bisher konnten im Klassentrakt nur 55 % der Bodenfläche für den Unterricht genutzt werden. Durch die Öffnung und Einbeziehung des Ganges sowie die Abschaffung der Lehrmittelzimmer beträgt die Nutzungsfläche jetzt 90 %. 

Es geht also darum, die vorhandene Fläche optimal zu nutzen.

Designer-Handwerker-Projekt

Gemeinsames Projekt von Designern, Handwerkern, Schüler/innen und Lehrer/innen
Die Schüler/innen der dritten Klassen stellten schon im Februar 2010 während ihrer Berufsorientierungswoche ganz besondere Uhren für die Klassen her. Beim Projekt „Hand anlegen – selbst gestalten. Alberschwende gestaltet seine neue Schule“ planten Schüler/innen mit Designern verschiedene Möbelstücke, die sie dann bei und mit Alberschwender Handwerkern in ihrer Freizeit umsetzten.

 

Genderplanning

BORG Egg     
Schriftgradeinstellung Schriftgrad: sehr sehr klein Schriftgrad: sehr klein Schriftgrad: klein Schriftgrad: normal Schriftgrad: groß Schriftgrad: sehr groß Schriftgrad: sehr sehr groß