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Stand: 04.06.2020




4ab besuchen KZ-Gedenkstätte Dachau

Im Rahmen des Geschichte-Unterrichts besuchten die Schüler/innen der vierten Klassen Anfang Mai die KZ-Gedenkstätte Dachau bei München.

 

Die Führung begann an der Stelle, wo die KZ-Häftlinge ankamen, und das KZ betreten mussten. Anschließend ging es durch die Ausstellung und in den Gefängnisbereich mit den Einzelzellen, wo auch sehr prominente Häftlinge, wie der Hitlerattentäter Georg Elser oder der Theologe Martin Niemöller, einsaßen.

 

Am Rande des Appellplatzes standen zwei wieder aufgebaute Baracken, in denen versucht wurde, die Enge, die in den Räumen herrschte, und das Lagerleben anschaulich zu machen.

 

Durch den ehemaligen Barackenbereich gelangten die Viertklässler/innen dann zum Krematorium. Den Abschluss bildete ein kurzer Film im Gedenkstättenkino über die Verbrechen der Nazis.

 

Das KZ Dachau war kein Vernichtungslager, sondern für die Nazis fast ein Vorzeige-KZ. Hier saßen auch viele prominente Häftlinge, viele politische Gefangene und Geistliche, auch sehr viel Österreicher ein: Leopold Figl, Alfons Gorbach, Kurt Schuschnigg, Franz Olah.

Von den insgesamt ca. 200000 Häftlingen starben etwa 40000 durch Hinrichtungen und Krankheiten.

           

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